UNSERE GESCHICHTE
Es geht um den Namen “Jim”, um den sich die ganze Geschichte des Hotels Sassella dreht. Der erste Jim war Giacomo Sassella, “Strapazza” genannt, er gab dem Hotel den Namen und brachte aus Australien den Spitznamen Jim (von James, der englischen Übersetzung von Giacomo) mit nach Hause zurück.
Jim aus Australien hatte schon in den sechziger Jahren sein Augenmerk auf den jungen Verwandten Giacomo Pini (den Neffen seiner Schwester Maria Sassella) geworfen. In jenen Jahren besuchte Giacomo Pini noch immer die Schule in der Schweiz, ein Internat in Ilanz. Es waren für ihn harte Ausbildungsjahre, die ihm aber die Möglichkeit gaben, Deutsch zu lernen und Disziplin, Ernsthaftigkeit und Organisationstalent, die typisch für die Schweizer sind, aufzunehmen. Merkmale, die von Jim immer noch befolgt werden.
Giacomo war erst siebzehn Jahre , als er im Hotel Stelvio in Tirano seine Laufbahn begann. Zuverlässig, liebenswürdig und zugleich tüchtig und aufmerksam, konnte er die Sympathien der anspruchsvollen Veltliner Kundschaft von damals gewinnen.
Als er zweiundzwanzig war, machte er seine erste Erfahrung als Direktor im Hotel Moderno in Novara, das er für ein Jahr zusammen mit seiner Mutter und seinen zwei Brüdern leitete.
Es war im Jahr 1969, als Familie Pini, dank ihrer städtischen Erfahrung , bereit war, das Hotel Sassella zu übernehmen. Giacomo Pini nahm die Zügel in die Hand und machte es zu einem festen Punkt der Veltliner Gastronomie. Und von da an, nannte man ihn, verdienterweise, Jim, ein Name, der ihn noch immer begleitet.
Im Jahr 1969 war das Hotel ganz anders als heute und in den ersten zehn Jahren nahm Jim nur kleine Änderungen innerhalb des Hauses vor. Das Restaurant begann bekannt zu werden, auch dank seiner zentralen Lage, neben der Kirche San Giuseppe und in der Nähe des Sanatoriums Visconti Venosta von Grosio, das später ein Altersheim wurde.
Im Jahr 1976 beschloss die Familie, das Hotel völlig umzubauen, was zu seinem heutigen Aussehen führte. Das erlaubte u.a. in der ersten Etage einen Salon für Bankette und Empfänge einzurichten und das Aufnahmevermögen des Restaurants zu vergrößern. Jim vertiefte inzwischen seine Weinkenntnisse und war einer der ersten professionellen Mitglieder der italienischen Sommeliers und der erste Vertreter der AIS der Provinz Sondrio. Heute ist er auch Mitglied der “Gilde Suisse des Sommeliers”, der “Union Suisse des Maîtres des Hotels” und der ADA (Verreinigung von Hoteldirektoren). Die folgenden Jahre verzeichneten eine progressive Zunahme des Ansehens des Hotels Sassella. Gerade in dieser Zeit wurde Jim der Titel “Botschafter der Veltliner Küche in der Welt” verliehen. 1974 begleitete er zusammen mit seinem Vater, auf dessen Hilfe er immer zählen konnte, die italienische Nationalmannschaft des alpinen Skisports , die “valanga azzurra”, mit ihrem Trainer Mario Cotelli, nach Sankt Moritz und stellte Sportlern und Feinschmeckern die Veltliner Spezialitäten vor. Die FISI (der Italienische Winterssportverband) war von der Initiative begeistert und im gleichen Jahr wurde Casa Italia (jetzt Casa Fisi) gegründet. Während der olympischen Winterspiele und den Skiweltmeisterschaften folgte Jim mit seinem ” Restaurant” unseren Sportlern von Österreich nach Kanada, von der Schweiz in die Vereinigten Staaten , von Frankreich nach Japan, von Skandinavien nach Spanien und wieder zurück nach Sankt Moritz im Jahr 2003. Der ausgezeichnete Mannschaftsgeist und die Freundschaften, die in diesen Jahren geschlossen wurden, waren ausschlaggebend, um die Kandidatur von Bormio für die Weltmeisterschaften von 1985 zu unterstützen, was ein denkwürdiges Jahr für das Veltlin war.
Jim konnte so persönlich die Triumphe von Alberto Tomba und die zunehmenden Erfolge von Debora Compagnoni miterleben und sich über ihre Siege freuen. Im Jahre 2003 wurde Jim in Sankt Moritz von der FISI für seine dreißig Jahre dauernde Zusammenarbeit mit einem speziellen Preis ausgezeichnet. Im Jahr 2005 hat er mit den Organisatoren der Skiweltmeisterschaft von Bormio 2005 zusammengearbeitet. Das Restaurant Sassella war in diesen Jahren ein fester Punkt, sowohl für die Einwohner von Grosio, wie auch für alle anderen Personen , welche sich vor allem für Hochzeiten und besondere Anlässe an das Haus wandten. Dank der public relations, deren Bedeutung Jim schon frühzeitig erkannt hatte, die aber nichts mit der üblichen Werbung zu tun hatten, sondern aus persönlichen Kontakten bestanden, wurde der Name des Restaurants weithin bekannt. Jim hatte die Fähigkeit, die Rolle der Kommunikation zu verstehen und zu nutzen. Durch die vertraute und gemütliche Atmosphäre, das aufmerksame und gut ausgebildete Personal, sowie die ausgezeichnete Küche, hat er es verstanden, die Gäste ganz für sich einzunehmen. Jim konnte seiner Familie die Passion und die Hingabe zu einer Arbeit weitergeben, die zwar große Opfer verlangt ,aber auch entsprechende Befriedigungen mit sich bringt. Heute ist die ganze Familie mit Jim, Jahrgang 1946, an der Spitze im Hotel beschäftigt Er ist ein begeisterungsfähiger Mensch , immer auf der Suche nach etwas Neuem , wofür er sich dann mit seiner ganzen Kraft einsetzt.
Der Unternehmungsgeist von Jim ist nicht aufzhalten. Jedes Jahr investiert er in seinen Betrieb, um ihn zu verbessern, um mit der Zeit Schritt zu halten und um den Gast so zu verwöhnen, damit er sich wie zu Hause fühlt. Das war einer der Gründe, warum er sich 2009 in ein neues Unternehmen stürzte und das neue Wellnesszentrum Margherita in der 4. Etage des Hotels eröffnete.
Eine wahre Oase für Ihr Wohlbefinden mit der finnischen Sauna, der Biosauna und dem türkischen Bad.
Unser Clou ist der runde Whirlpool, wo Sie sich mit Blick auf den Himmel entspannen können.
Der Eisbrunnen, das Füßsprudelbecken, die Massagedusche, die emotionale Tropicaldusche, die emotionale kalte Dusche, was kann man mehr für Körper und Geist verlangen.
Die Fitnesszone enthält Laufbänder, Heimtrainer und eine Gewichthebebank.
Unsere erfahrene Masseuse lässt Sie im Massageraum, wo es auch eine Solardusche gibt, Ihre körperlichen Beschwerden vergessen.
In der Relaxzone mit Chromotherpie , wo Kräutertees angeboten werden, gibt es ein Wandgemälde, durch welches man auf magische Weise ins Val Grosina Tal versetzt wird.
In der 5. Etage gibt es 4 neue Zimmer, wovon 2 eine große Panoramaterrasse haben. Renovierungsarbeiten wurden auch in 3 Zimmern der 2.Etage und in 3 Zimmern der 3.Etage (4 davon sind Juniorsuiten) vorgenommen. Außerdem stehen jetzt den Gästen des Restaurants im Untergeschoss 4 neue Toiletten zur Verfügung und nicht zuletzt wurde auch das Äußere des Hotels einem energischen Lifting unterzogen.
Nach der vollkommenen Erneuerung ist das Dach auf einem zeitgemäßen Stand, einschließlich einer Fotovoltaik-Anlage, die für einen Teil des gesamten Energiebedarfs saubere Energie erzeugt.
90 Fotovoltaik- Paneele der neuesten Technologie sind installiert worden, mit 15 Invertern (zur besseren Nutzung der Dachfläche) für eine Leistung von circa 20 KW, die ohne Emissionsausstoß Strom mit einer Kapazität von 21000 KW pro Jahr erzeugen.
2 Wärmepumpen unterstützt durch die Fotovoltaik-Paneele nutzen so bestens die verfügbare Energie.
Außerdem wird die Hotelfassade sowie das Wellnesszentrum mit LED beleuchtet, was abgesehen von dem modernen und angenehmen Aspekt dieser Beleuchtungstechnik, eine Energieersparnis von 80% und eine Lebensdauer von rund 70000 Stunden gegenüber der konventionellen Technologie bedeutet.Die neuen Zimmer sind mit einem elektronischen System versehen, welches mittels Chipkarten die elektrische Funktion und den Eintritt ins Zimmer regelt und unnütze Kosten vermeidet, indem das Licht und andere Geräte, automatisch ausgeschaltet werden.
Das sind einige Beispiele, woraus man ersehen kann, wie das Hotel Sassella bestrebt ist, sich wenn möglich, dem Lauf der Zeit anzupassen, indem es seinem Gast Qualität, Komfort und Professionalität in einer familiären Atmosphäre bietet.








